
Mit Ben, Detlef, Steffi und Margret
Drei Menschen rufen an, die etwas aufbewahren, das andere weggeworfen hätten. Detlef eine unerklärliche Stunde, Steffi eine Kiste voller Funde, Margret nur die guten Tage.
Detlef fuhr 1974 nachts mit dem Moped über einen Feldweg, als über dem Feld ein Licht stand. Danach war es eine Stunde später, und seine Armbanduhr, ein Konfirmationsgeschenk des Vaters, ging von da an jeden Tag eine Viertelstunde vor. Steffi ist Steuerberaterin und geht am Wochenende mit dem Metalldetektor über Äcker. Ihre Bilanz nach zwei Jahren: dreihundert Kronkorken, neun Schlüssel, ein einzelner Schlittschuh und vierundzwanzig Cent, alles im Fundbuch verzeichnet. Einmal glänzt ein silberner Ring in der Erde, und sie rennt damit zum Juwelier. Margret schreibt seit vierzig Jahren Tagebuch, elf Bände, und ein schlechter Tag bleibt darin einfach leer.
Eine Folge über Rätsel, die man behalten darf, über einen Menschen mit piependem Stock und einen Tagebucheintrag aus drei Worten: Birne am Fenster.




















