
Mit Ben, Deniz, Britta und Ferdi
Deniz, neunzehn, hat in seinem ersten Job einen Wellensittich verkauft, der gar nicht zu haben war. Britta hat ihrem Mann einen Fallschirmsprung geschenkt, und Ferdi, dreiundachtzig, legt jeden Tag eine Mohnschnecke auf eine Parkbank.
Deniz ist mit dem Bus durch vier Zoogeschäfte gefahren. Im vierten saß ein fast gleicher Vogel: blau, schwarzer Fleck am Hals, nur einen Zentimeter zu weit links. Auf der Heimfahrt pieksten seine Krallen durch den Pappkarton, tick, tick, tick. Brittas Gutschein lag elf Monate unter dem Spargelheber, dann ließ sie ihn wandern, hinter die Kochbücher, in die gute Jacke. Vorhin hat sie die Nummer vom Pizzadienst draufgekritzelt. Ferdis Schnecke war für die Tauben gedacht, bis ein Junge in zu dünner Jacke sie sich schnappte. Seitdem kauft Ferdi eine Schnecke mehr.
Eine Folge über kleine Heimlichkeiten, einen Zentimeter, der keine Ruhe lässt, und das Klacken einer Besteckschublade.




















