
Mit Ben, Andreas, Britta und Horst
Andreas hat im Bewerbungsgespräch einen halben Satz zu viel gesagt, Britta hat im Treppenhaus ein Brot gelobt, und Horst, einundsiebzig, hat bei der Volkshochschule einmal falsch geklickt. Seitdem hat jede dieser Winzigkeiten ein Eigenleben.
In Andreas' Akte steht seit sieben Jahren fließendes Italienisch, nach zwei Wochen Toskana. Nun gibt es einen Großkunden bei Florenz, jede Mail läuft durch zwei Übersetzungsprogramme, und Ben spricht von Qualitätssicherung am eigenen Betrug. Britta bekommt jede Woche ein Roggenbrot von Frau Kowalski, dicht wie ein Ziegelstein, dabei ist sie eher der Toastbrottyp. Eines Abends steht sie mit einem Laib halb im Gebüsch, als Herr Kowalski mit dem Hund um die Ecke biegt. Horst stand mit einem Köfferchen voller Pinsel im Stepptanzkurs und blieb aus Schüchternheit.
Eine Folge über kleine Steinchen, die eine Lawine lostreten, und über einen Mann, der eigentlich nur Bäume malen wollte.




















