
Mit Arne und Merle
1714 verspricht das britische Parlament zwanzigtausend Pfund für eine Methode, mit der ein Schiff auf See seinen Längengrad bestimmen kann. Ein Zimmermann aus Lincolnshire, der sich das Uhrmachen selbst beigebracht hat, setzt ein halbes Leben daran: John Harrison.
Seine ersten Uhren baut er aus Holz, weil Pockholz sich selbst schmiert. In London leiht ihm der berühmte Uhrmacher George Graham Geld, ohne Zinsen und ohne Sicherheit, weil er Späne unter den Fingernägeln hat. Auf der ersten Probefahrt ist Harrison so seekrank, dass er kaum aus der Hängematte kommt, und trotzdem weiß seine Uhr besser als die Offiziere, wo das Schiff ist. Jahrzehnte später liegt seine vierte Uhr, kaum größer als eine Untertasse, in einem Kasten mit vier Schlössern auf einem Kriegsschiff nach Jamaika. Mitfahren muss sein Sohn William.
Eine Folge über einen Uhrmacher und die Astronomen, über einen Vater und seinen Sohn und über die Frage, wem eine Idee gehört, wenn sie funktioniert.





