
Mit Arne und Merle
Paris im Dezember 1911. Auf dem Tisch liegt ein Brief aus Stockholm. Marie Curie soll ihren zweiten Nobelpreis bekommen, und man legt ihr nahe, lieber nicht zur Verleihung zu kommen. Um zu verstehen, was sie antwortet, geht die Folge dreizehn Jahre zurück.
Zu einer Messung, die nicht aufgeht: Ein schwarzes Uranerz strahlt stärker, als es dürfte. Zu einem Schuppen mit undichtem Glasdach, in dem Marie die Rückstände aus Tonnen von Erz verarbeitet und die kochende Masse mit einer Eisenstange rührt, die fast so groß ist wie sie selbst. Zu Glasröhrchen, die abends im Dunkeln bläulich schimmern, und zu Pierre Curie, der seine eigene Forschung liegen lässt, um mit ihr ein Element zu suchen, das in keiner Tabelle steht. Und noch weiter zurück nach Warschau, zu zwei Schwestern mit einem Pakt, weil das Geld nur für ein Studium reicht.
Eine Folge über Radium und Polonium, über eine Wissenschaftlerin, die innerhalb weniger Wochen zur öffentlichen Zielscheibe wird, und über eine Entscheidung an einem Abend im Dezember.





