
Mit Uschi, Timo und Petra
Petra ist nie zu spät. Petra ist früher da als der Kuchen. Doch an diesem Nachmittag kommt die pensionierte Kommissarin außer Atem in die Konditorei, mit Krümeln am Mantel und einer Feder am Kragen, und will über nichts davon reden.
Diesmal sitzt sie selbst auf dem Stuhl der Verdächtigen. Uschi übernimmt das Verhör mit allem, was sie in Jahren am Stammtisch von Petra gelernt hat, und Timo zählt begeistert die Indizien mit. Die Spur führt in einen Hinterhof, in dem Hausmeister Pohl seit Jahren einen erbitterten Kleinkrieg führt: mit Spikes auf dem Garagendach, einer Plastikeule und einem Pfeifgerät, das außer dem Dackel an der Ecke niemand hört. Und nun hat er sich eine Wildkamera mit Nachtsicht bestellt.
Dazu kommen ein Paket, das seit drei Jahren pünktlich am Ersten jedes Monats zugestellt wird, eine Taube mit einem Namen, über den nur lachen kann, wer Petras alten Chef kannte, und eine Nachricht, die Petra auf keinen Fall mit freundlichen Grüßen unterschreiben will.
Eine Folge von „Noch ein Stück“ über heimliche Güte, kleine Kriege unter Nachbarn und die Frage, warum jemand seit Jahren einen Kuchen bestellt, den sie angeblich zu trocken findet.

