Was wird...

Drama, 20 Minuten, tröstlich

Hamburg, eine Einzimmerwohnung im dritten Stock nahe dem Isebekkanal. Konrad Braun ist schwer krank und bekommt Sauerstoff über einen Schlauch an der Nase. Er lässt die Ghostwriterin Judith Langhoff seinen Nachruf schreiben. In der dritten Sitzung erzählt er von einem Segeltörn vor Cascais im September 1987 und von einem Mann im Wasser.

Wer spricht

Konrad Braun
Liegt im Krankenhausbett in seiner Wohnung und diktiert. Beim Erzählen malen seine Hände Wellen in die Luft.
Judith Langhoff
Ghostwriterin. Sie sitzt mit Laptop und Aufnahmegerät am Küchentisch und schreibt mit.
Erzähler
Führt durch die dritte Sitzung in Konrads Wohnung.

Gut zu wissen

  • In der Palliativmedizin gibt es die Würdezentrierte Therapie nach dem Kanadier Harvey Max Chochinov: Schwerkranke erzählen, was ihnen im Leben wichtig ist. Das Gespräch wird aufgenommen, abgetippt und zu einem Dokument für ihre Liebsten.
  • Seit 2007 haben gesetzlich Versicherte, die unheilbar krank sind und besonders viel Versorgung brauchen, Anspruch auf spezialisierte ambulante Palliativversorgung. Ein Team kommt ins Haus, damit man bis zuletzt daheim bleiben kann. Ein Arzt verordnet sie.
  • Der Isebekkanal entstand im 19. Jahrhundert aus dem Bach Isebek. Sein Wasser steht fast, deshalb liegt auf zwei Kilometern am Grund eine Leitung, die bei Sauerstoffmangel reinen Sauerstoff ins Wasser gibt. Die Anlage gibt es seit 1989.

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Was
wird...

Ein Hörspiel von Nachklang. 20 Minuten.