Die gute Hand

Drama, 34 Minuten, beklemmend

Karl liegt im Sterben, der Arzt gibt ihm vielleicht noch zwei Tage. Er hat Anna an sein Bett gebeten, seine geschiedene Frau, die er in ihrer Ehe immer wieder geschlagen hat. Er will sich entschuldigen, bevor es zu spät ist. Anna gibt ihm etwas anderes: die Wahrheit, alle fünfundzwanzig Jahre davon.

Wer spricht

Anna
Karls geschiedene Frau. Erst schweigt sie, dann erzählt sie ihm, woran sie sich erinnert.
Karl
Ihr früherer Mann. Er liegt todkrank im abgedunkelten Zimmer und bittet sie um ein Wort.

Gut zu wissen

  • 2024 hat die Polizei in Deutschland 171.069 Opfer von Gewalt in Partnerschaften erfasst, rund 80 Prozent davon Frauen. Eine Befragung zeigt, dass weniger als jede zwanzigste Tat in Partnerschaften angezeigt wird.
  • Seit dem 1. Januar 2002 gilt das Gewaltschutzgesetz mit dem Grundsatz „Wer schlägt, muss gehen“: Opfer können in der gemeinsamen Wohnung bleiben, gehen muss der Täter. Gerichte können außerdem Annäherungs- und Kontaktverbote aussprechen.
  • Seit März 2020 ist die vertrauliche Spurensicherung eine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen: Nach einer Misshandlung werden Verletzungen dokumentiert und Befunde aufbewahrt, auch ohne Anzeige. So stehen sie später noch zur Verfügung.

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Die gute Hand

Ein Hörspiel von Nachklang. 34 Minuten.