Martin und Susanne sitzen mit ihrer Tochter Clara beim Sonntagsessen. Es gibt Braten mit den Kräutern, die Clara mag, und Rotwein. Vier Teller stehen auf dem Tisch, drei Menschen sitzen daran. Sie reden über Claras neues Projekt in Schwabing, über einen Zahnarzttermin und über die Soße, die Susanne zu dünn findet.
- Clara
- Die Tochter. Ihr Team hat gerade ein großes Projekt übernommen, ein Bürogebäude in Schwabing.
- Susanne
- Die Mutter. Sie hat den Braten schon am Morgen aufgesetzt und zählt Claras Gläser.
- Martin
- Der Vater. Er schenkt Wein nach und erzählt, dass der Stadtrat am Stadtpark bauen will.
Gut zu wissen
- In Polen gehören an Heiligabend ein zusätzlicher Stuhl und ein Teller an den Tisch, für einen unerwarteten Gast. Eine Erklärung führt den Brauch auf alte Totenmähler zurück: Der leere Platz erinnerte an die Menschen, die im Lauf des Jahres gestorben waren.
- Hospizvereine und Verbände wie die Malteser laden zu Trauercafés ein. Das sind offene Treffen bei Kaffee und Kuchen für alle, die um einen Menschen trauern. Die Runde wechselt von Mal zu Mal.